Politik
Die Politik
Valenwynd besitzt keinen einzelnen Herrscher, der alle Kräfte uneingeschränkt kontrolliert. Das Land wird durch ein Geflecht aus Adel, Kirche, Handel, Gilden und regionalen Machtzentren bestimmt.
Machtzentren
Der Rat von Silberlig
Der Rat vertritt die Interessen der Stadt, der reichen Handelshäuser und des Adels. Offiziell sorgt er für Sicherheit und Wohlstand. Tatsächlich sind viele seiner Entscheidungen von wirtschaftlichen Abhängigkeiten und persönlichen Bündnissen geprägt.
Graf Valerius von Silberstrom
Valerius betrachtet den Silberstrom als Lebensader des Reiches und jede Unruhe im Grenzland als Gefahr für Handel und Macht. Er ist kein Freund des Chaos – aber durchaus bereit, gefährliche Mittel einzusetzen, wenn sie die bestehende Ordnung sichern.
Die Kaltstahl-Gilde
Die Gilde kontrolliert große Teile der Metallverarbeitung, der Werften und der Herstellung von Saphir-Eisen. Ihr Einfluss reicht weit über gewöhnliches Handwerk hinaus.
Ihre Loyalität gilt weniger einem Herrscher oder einer Religion als dem Silber.
Die Kirche des Stillen Feuers
Die Kirche verspricht Ordnung, Reinheit und Erlösung. Unkontrollierte Resonanz deutet sie als Versuchung, Krankheit oder Verderbnis.
Unter Hochinquisitor Malachias wird der Glaube zunehmend zu einem politischen Werkzeug. Was nicht in die Lehre passt, soll geheilt, gebunden oder zum Schweigen gebracht werden.
Adel und Grenzland
Adelssitze wie die Bernsteinwarte, Eichenwacht und Klippenwacht besitzen eigene Ländereien, Gefolgschaften und politische Interessen. Gleichzeitig entziehen sich viele Dörfer des Grenzlandes der direkten Kontrolle Silberligs.
Dort gelten andere Gesetze: das Wort eines Jägers, die Erinnerung einer Familie und das Wissen darüber, welche Wege man im Nebelwald besser nicht betritt.
Mehr politische Beziehungen, Intrigen und Bündnisse folgen — je weiter du in den Büchern liest, desto mehr Fäden werden sichtbar.