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Schauplatz · Silberstrom

Das Untere Wasser

Auenlandschaft flussabwärts von Silberlig

Flussabwärts von Silberlig verliert der Silberstrom seine Ordnung. Er zerfällt in breite Arme, schmale Rinnen, Sümpfe und überschwemmte Inseln — ein Ort, an dem Fahrwasser, Grenzen und Erinnerungen gleichermaßen schwer zu lesen sind.

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Was man findet

Erlenbruch und Weiden, Fischwehre und verlassene Fluthütten auf Pfählen, alte Landungsstege und versunkene Grenzsteine.

Schmale, schwer erkennbare Fahrwasser zwischen Schilfinseln und Treibholz — nur wer die Auen kennt, findet hier durch.

Geheimnisse

Blaue Lichter bewegen sich unter der Oberfläche, langsam und mit eigenem Rhythmus.

Eine alte Steintreppe führt in die Tiefe, obwohl kein Gebäude mehr über ihr steht. Teile des schwarzen Ringnetzes liegen sichtbar im Flussgrund und lassen erahnen, wie weit es einst reichte.

Geschichte

Möglicherweise stand hier vor Silberlig eine ältere Siedlung oder Messanlage, die bei einer großen Flut versank — ein Faden, der später aufgenommen werden kann.

Der Name kommt in den vorliegenden Manuskripten noch nicht ausdrücklich vor und wird hier als neuer Kartenkanon angelegt.

Mögliche Figuren & Handlung

Ratswache, Schmuggler und Fischer, die Nordkai-Schreiberin und Veit Sarren könnten hier zusammentreffen.

Der Ort eignet sich für verschwundene Fracht, geheime Flusswege und die Suche nach einem abgeschnittenen Teil des Netzes.